Für Fotos hier klicken/ Klick Here for Pictures
Dubai Week 2010 & Gulf Bike Expo
Die Wüste bebte mit Nickelback und Status Quo
Die fünfte Auflage der Dubai Bike Week war die bis jetzt größte und war durch die Verbindung zur Gulf Bike Expo ein Anziehungspunkt für alle Biker und Motorradfans. Wie auch in Europa lockte der Veranstalter mit Shows, Musikacts und internationalen Ausstellern. Das Eventgelände in der Nähe des Airports liegt nicht nur verkehrsgünstig, sondern ist auch logistisch perfekt positioniert. Während die Motorradbegeisterten Männer sich die neuen Bikes anschauen, die FMX Freestyleshows oder die Supermotovorführungen besuchen, können die Ladies in der in Laufnähe gelegenen Shoppingmall mit ca. 200 Shops einkaufen. Zur Eröffnung am Donnerstag kam Scheich Mohammed Bin Sulayem, persönlich, um das Rote Band zu zerschneiden und die Messe zu eröffnen. Die überwiegende Anzahl der Biker aus den arabischen Staaten war per Bike angereist, was bei Temperaturen von 25°C und mehr, nahe liegt. Die Bikes auf dem Parkplatz waren eine bunte Mischung aus Harley’s einigen Japanischen V2 Bikes und vielen Streetfightern so wie Hayabusas nach amerikanischem Vorbild. Lange Schwingen, Turbolader und fette Hinterreifen beherrschten die Szenerie. Internationale Aussteller machten vor, was beim Customizing alles möglich ist, was die Wüstensöhne durchaus beeindruckte. Scorpion Customs aus den USA vertrat die Streetfighterszene und Boss Hoss stellte einige V8 Bikes und Trikes aus. Area aus Österreich, präsentierte seine Turbolader Prototypen für Harley Triebwerke, womit die Präsenz der Europäischen Customizer auch schon erschöpft wäre. Hersteller wie Triumph, Victory, BMW und sogar Big Dog waren mit einem eigenen Stand ebenso vertreten wie das Kultlabel Ed Hardy, das neben den normalen Produkten auch eine Helmkollektion vorstellte. Den größten Stand in den Messezelten hatte Harley Davidson UAE, die neben der Mecom Forums Eventagentur Mitveranstalter waren. Am Freitag fielen zwar völlig untypisch für die Wüstenstadt Dubai einige Regentropfen vom Himmel, doch das änderte nicht an der guten Stimmung auf der Ausfahrt, an der ca. 250 Bikes teilnahmen, denn die wenigen Tropfen verdampfen in der Wüstensonne schneller als Wasser im Kochtopf. Am Nachmittag kam bei den rückkehrenden Bikern und allen anderen Gästen Vorfreude auf den Abend auf. Als Hauptact hatten die Veranstalter Nickelback gebucht, die auf einer riesigen Open Air Bühne vor ca. 15000 Fans alles gaben und die Wüste zum beben brachten. Mehr als 2 Stunden begeisterten sie das Arabische und europäische Publikum mit Hits, die inzwischen jeder mitsingen kann. Der Samstag begann für viele Besucher etwas hektisch, denn die Bikeshow stand an. In 12 Klassen und zwei Sonderkategorien konnten die Besitzer ihre Bikes bei der von Harley Davidson UAE ausgeschriebenen und vom Thunder Media Service durchgeführten Show anmelden. Schon lange vor dem Start der Registration standen die Biker an, um die besten Plätze in der Show zu bekommen, denn schließlich ging es um den ersten Titel der ersten Middle East Custombike Building Champions. Bei den Streetfightern und den Sportbikes fand sich eine in Europa noch nie gesehne Qualität und Vielfalt, so dass die Jury auf 5 Nationen es in diesen Klassen besonders schwer hatte. Chiefjudge Frank Sander hatte keine leichte Aufgabe, als in zwei Klassen Punktegleichstand herrschte und eine Auswahl an Juroren die Bikes nochmals unter die Lupe nehmen musste. In der Customklasse war die Entscheidung der Jury jedoch absolut einstimmig. Mario von Chopper Kultcha, der einigen Europäern auch schon bekannt sein durfte, gewann die Klasse und erhielt gleichzeitig den Best of Show Titel, der ihm das von Al Masaood Logistics gesponserte Ticket zur AMD Show nach Sturgis einbrachte. Zum feiern gab es nicht nur bei den Gewinnern allen Grund, den eine echte Partyband sollte am Samstag Abend den Abschluss der Veranstaltung bilden. Niemand geringeres als Status Quo hatten die Araber eingeladen, um die Wüste zu rocken. Egal ob Europäer in Shirts und kurzen Hosen, oder Araber in weißen Gewändern, bei den Songs der Rocklegenden sang jeder mit, bis die Rockopas nach 2 Zugaben von der Bühne gingen und eine tolle Veranstaltung zu ende ging.
www.gulfbikexpo.com
www.Dubaibikeweek.com
Gewinnerliste Bikeshow
(7) Eisa Al-Mazrouci – Best SuperBike
(56) Abdullah Abdul Iabar- Best H-D Custom
(35) Maiyd Al Shaen - Best H-D touring
(21) Hadi – Best Dyna
(20) Hadi – Best Softail and Public Choice
(9) Faisa Abdelrahman – Best Metric Touring
(50) Manupriam – Best European Bike
(12) Bike Boys Motorcycle (Mohammad) – Best SuperBike
(31) Sami Hassan – Best Street Fighter
(57) Hani Kleib – Best Sportster
(40) Fawaz Al Salem – Best V-Rod
Middle East Custombike Building Champion
(48) Mario Kyprianides, Chopper Kultcha – Best Freestyle and Best of Show
Welt. uch das mit Mario von Chopper Kultcha aus Abu Dhabi organisiert wurde. Bikes von arabischen
Im neuen Teil Dubais herrscht Reichtum und Überfluss wie man ihn sonst kaum irgendwo antrifft. Egal ob das Burj El Arab, das Meridien am Yachthafen oder die unzähligen Villen, es ist eben alles eine Spur exklusiver. Zum Thema Fahren in Dubai sei folgendes angemerkt. Im neuen Teil geht es relativ entspannt zu und mit dem Bike sollte man sich auf Nebenstrassen oder Richtung Wüstenautobahnen orientieren. Wer etwas am Leben hängt, der sollte es einfach vermeiden, durch den alten Teil zu fahren, oder dort über die Durchgangsstrasse zu den anderen Emiraten zu fahren. Bis zu 1,5 Stunden für 40-50 KM sind zu Stoßzeiten keine Seltenheit und durchdrängeln… geht gar nicht. Ansonsten sind die Lebenshaltungskosten sehr günstig. Z.B. Kaffee trinken- ca. 1,20 Euro, 2 Liter Cola an der Tanke-90Cent, Benzin ca. 30Cent pro Liter (Vollgas geben macht mal wieder Freude, man kann ja ruhig zeigen wenn es einem gut geht), Uhren und Schmuck ca. – 30 % von unseren Preisen. Ein Abstecher zum Harley Dealer macht übrigens auch Sinn. Erstens hat er klasse Shirts, die Vermietpreise für Bikes liegen weit unter USA Niveau und die Teile sind auch noch günstiger als hier. Kleiner Tipp beim Buchen der Reise. Erkundigt euch vorher genau wo euer Hotel liegt, denn viele Reisebüros sind eher schlecht informiert. Im Emirat Dubai kann man übrigens keinen Alkohol kaufen. Wer also ausserhalb der Bars oder von lizensierten Gaststätten auf einem abgeschlossenen Gelände einen privaten Drink nehmen möchte, sollte sich seinen Saft mitbringen, oder er muß in eines der benachbarten Emirate fahren
Published in:
Bikers Power, Dream Machines, Bikers News, Motorrad Extem, Biker in Österreich, Burning Out, Noise, Syburger usw.